Danach hätte es schön sein müssen
Dokumentarfilm von Karin Jurschick (D 2001). Karin Jurschick war 14 Jahre alt, als sich ihre Mutter das Leben nahm. Der Vater, damals 65 Jahre alt, lebt heute, ein Vierteljahrhundert nach dem Tod seiner Frau, immer noch allein in der nahezu unveränderten Wohnung. Die Filmemacherin hat ihren Vater nach Jahren ohne Kontakt wieder getroffen und beginnt, sein Leben und seine Umgebung mit einer DV-Kamera zu dokumentieren. Die aufgenommenen Gespräche kreisen um die abwesende Frau und den privaten wie den historischen Krieg, den die Eltern geführt und erlebt haben. Der Film ist ein sehr persönliches Projekt, in dem die Autorin eine Familiengeschichte rekonstruiert, die Teil einer kollektiven Geschichte ist
