Corleone – Pate der Paten. Macht durch Blut
Der «Bestie» genannte Salvatore «Totò» Riina (1930–2017) galt fast 20 Jahre lang als einer der brutalsten und gefürchtetsten Paten der sizilianischen Mafia: Er hat im Laufe seines Lebens rund 40 Menschen ermordet und bis zu 4’000 umbringen lassen. Der aus dem Städtchen Corleone stammende Bauernsohn wurde zum «Boss der Bosse». Der erste Teil schildert vor allem anhand erschütternder, noch nie gezeigter Aussagen von reumütigen Mafia-Killern den unaufhaltsamen Aufstieg eines Mannes, der durch einen brutalen Krieg ins «Triumvirat» der Cosa Nostra eindrang. Er schuf ein Klima des Schreckens und eliminierte skrupellos seine Gegner aus den eigenen Reihen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Mafia wurden auch Vertreter der Institutionen, die sich der Organisation entgegenstellten, ermordet: Journalisten, Richter, Politiker und Polizisten. Diese Eskalation der Gewalt erreichte ihren Höhepunkt mit der Ermordung des Carabinieri-Generals Carlo Alberto Dalla Chiesa im Jahr 1982. Zu dieser Zeit herrschte Riina völlig ungestraft über ganz Sizilien
