Claudia Cardinale – die italienische Filmdiva

Sie galt als Ikone mediterraner Weiblichkeit. Doch seit ihren ersten Rollen in den frühen 60er Jahren hat Claudia Cardinale das Frauenbild im Film völlig verändert. Betörend und scheu, sinnlich und doch keusch, feminin und doch burschikos – innerhalb von wenigen Jahren ist die italienische Schauspielerin zu einem neuen Sexsymbol geworden. Immer wieder wurde sie mit Brigitte Bardot verglichen. Sie war Alain Delons betörend schöne Geliebte in «Der Leopard» und die sexy Heldin in Sergio Leones Western-Klassiker «Spiel mir das Lied vom Tod». Fellini und Visconti machten sie zu ihrer Muse. Sie spielte kleinere Rollen, bis ihr 1960 mit «Bel Antonio» und 1962 mit «Hörig» der endgültige Durchbruch gelang. Das Portrait wirft einen Blick hinter die Kulissen ihrer strahlenden Karriere. Lange war die Filmdiva dazu gezwungen, ihr Privatleben vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Mit ihrem Sohn Patrick soll sie als 19-Jährige in Folge einer Vergewaltigung schwanger geworden sein, wie die Schauspielerin erst in ihren Memoiren bekannte