CH:Filmszene. Von heute auf morgen

Mithilfe von spitalexternen Betreuungsdiensten können immer mehr Menschen bis ins hohe Alter zu Hause bleiben. Umgeben von den vertrauten Dingen, die sich im Lauf ihres Lebens angesammelt haben, fühlen sie sich geborgen und können sich ein Stück Unabhängigkeit bewahren. Zwar fühlt sich die 94-jährige Elisabeth Willen oft sehr einsam. Dennoch kann sie sich nicht vorstellen, ihr schönes Haus zu verlassen. Ihre Angehörigen und die Mitarbeiter der Spitex müssen ihr beibringen, dass genau dies unausweichlich ist. Monique Hofmann träumt davon, ihren Lieblingsschlagersänger Rudy Giovannini noch einmal persönlich zu treffen. Ihre schwere Krankheit macht es allerdings immer unwahrscheinlicher, dass dieser Traum in Erfüllung geht. Silvan Jeker und Anny Fröhlich haben grosse Mühe damit, auf Hilfe angewiesen zu sein. Um ihre Autonomie zu verteidigen, leisten sie passiven und aktiven Widerstand gegen die Menschen, die ihnen eigentlich helfen möchten … Der Dokumentarfilm erzählt von Momenten der Trauer und der Freude, von Hilflosigkeit, Melancholie und den schönen Erinnerungen