CH:Filmszene. A l’école des philosophes

Der Film begleitet fünf kleine Mädchen und Jungen während ihres ersten Schuljahres in einer Sonderschule in der Westschweiz. Hier müssen sie lernen, miteinander umzugehen. Ein fast unmögliches Unterfangen, scheinen sie doch in sich selbst gefangen zu sein. Doch der Schein trügt. Am ersten Schultag sitzen die Eltern fast so verängstig wie ihre Kinder in der kleinen Runde. Sie haben sich bisher praktisch Tag und Nacht um ihre behinderten Kinder gekümmert. Jetzt übernimmt ein engagiertes Schulteam und sie können, wenigstens für einige Stunden, etwas von ihrer Verantwortung abgeben. Doch auch in der Klasse benötigt jedes Kind individuelle Betreuung. Fachpersonen werden zugezogen und im Einzelunterricht gewisse Fertigkeiten trainiert. Da wird gesungen, geklatscht und mit Farben hantiert. Das Stillsitzen und Zuhören ist eine grosse Herausforderung für die Kinder und will ebenfalls geübt sein … Fernand Melgar schafft in seinem Dokumentarfilm (CH 2018) einen faszinierenden Einblick in einen trotz vieler Einschränkungen bravourös gemeisterten Alltag von allen Beteiligten