Charles Manson: Der Dämon von Hollywood

Charles Manson nannte die von ihm erfundene Ideologie «Helter Skelter» – auf Deutsch etwa: Hals über Kopf – nach dem gleichnamigen Song der Beatles. Seiner Logik zufolge würde es bald einen Rassenkampf zwischen Weissen und Schwarzen geben, den die Schwarzen gewinnen würden. Manson war ohne Vater aufgewachsen, seine Mutter war Alkoholikerin und kümmerte sich wenig um den Jungen. Schon in der Schule beging er erste Verbrechen. Als er 1967 in San Franciscos Hippie-Szene als charismatischer Kommunenanführer Anhänger um sich scharte, war er längst ein Kleinkrimineller mit einem langen Vorstrafenregister. Manson bediente sich unter anderem bei Songs von den Byrds, Beach Boys und Bob Dylan, um seine Anhänger zu binden. Im August 1969 stiftete er seine Anhänger zu einer brutalen Mordserie in Los Angeles an. Zu den Opfern zählte die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau von Regisseur Roman Polanski. In der Dokumentation kommen unter anderem Zeugen im Manson-Prozess und Mithäftlinge zu Wort