CH: Filmszene. Karma Shadub
«Paul, warum sind wir uns so fremd geworden?» fragt Regisseur Ramòn Giger seinen vielbeschäftigten Vater vorwurfsvoll. Paul Giger, ein weltbekannter Violinist, arrangiert 2011 sein Werk «Karma Shadub» für die Aufführung im Sankt Galler Dom. Ein Werk, das er vor 30 Jahren zur Geburt seines Sohnes komponiert hatte. In der Zwischenzeit ist aber vieles passiert. Mit 16 fiel eine Welt für Ramòn zusammen: Seine Eltern trennten sich. Im Film «Karma Shadub» fragt der mittlerweile 31-jährige Regisseur Ramòn Giger seinen Vater: «Warum sind wir uns so fremd geworden?» Was eigentlich ein Film über die Aufführung eines väterlichen Musikstückes hätte werden sollen, wird unversehens zur Aufarbeitung einer schwierigen Vater-Sohn-Beziehung
