Buchpublikation „Traumwelten“ – Film und Theologie

(medientipp) Zwischen Film und Traum gibt es Verbindungslinien, die sich bis in die frühe Filmtheorie zurückverfolgen lassen. In der Auseinandersetzung mit den Traumwelten im Kino ist es aber ratsam, zunächst die Unterschiede zwischen Film und Traum herauszuarbeiten und nach Formen der Subjektivierung und Irrealisierung im Film zu fragen. Dies unternimmt der Sammelband „Traumwelten“, der im Februar 2003 erscheint. Er gründet auf dem gleichnamigen Symposium, zu dem die internationale Forschungsgruppe „Film und Theologie“ im Frühsommer 2001 in Fribourg (Schweiz) zusammenkam. In der Auseinandersetzung mit Werken von Ingmar Bergman, Luis Buñuel, Stanley Kubrick, David Lynch, Peter Weir und Laetitia Masson wurde nach der Bedeutung des Traumes für die Theologie sowie für die Ästhetik des Kinos als sozialer Ort des Träumens und Erinnerns gefragt. Der Sammelband „Traumwelten“ bietet einen Überblick über das Symposium und führt den Dialog zwischen Film und Theologie mit Blick auf den Traumdiskurs fort.

Charles Martig / Leo Karrer (Hg.) (2003): „Traumwelten. Der filmische Blick nach innen“. Film und Theologie Bd. 4, Schüren Verlag, Marburg, 240 Seiten, mit Abbildungen, SFr. 26.00, Euro 14.80, ISBN 3-89472-341-6.

Mit Beiträgen von Thomas Binotto, Matthias Brütsch, Moritz Geisel, Walter Lesch, Charles Martig, Matthias Müller, Hartmut Raguse, Dietmar Regensburger, Ulrike Vollmer und Mechthild Zeul.

Information: http://www.schueren-verlag.de/autor/Traumwelt.htm