Buch, Messe und Zukunft

Die Frankfurter Buchmesse 2020 wird ein Schatten ihrer selbst sein müssen, literarische Veranstaltungen und Festivals in gewohnter Form wird es noch länger nicht geben können, die Umsatzeinbrüche beim Buchverkauf aber halten sich in Grenzen. Was bedeutet das für Buchhändlerinnen und Buchhändler, Schriftstellerinnen und Schriftsteller und Verlage? Wie gehen sie damit um? Vor der Frankfurter Buchmesse sind die Perspektiven mässig: Die Messe wird in einem bislang unvorstellbaren Mass geschrumpft werden, literarische Veranstaltungen, Preisverleihungen und Zusammenkünfte von Autorinnen und Autoren und Publikum wird es nur in kleiner Form und geringem Umfang geben. Es sind gute Gründe, um mit Buchhändlerinnen und Buchhändlern, Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Verlagen und Institutionen darüber zu sprechen, wie es weitergehen könnte, wenn es nicht weitergehen kann, wie wir es gewöhnt sind. Welche neuen Möglichkeiten für die Präsentation von Büchern und ihren Verfasserinnen und Verfassern gibt es, wie weit können digitale Formate dabei nützlich sein?