Briefe aus dem Geisterzug
Im Juni 1944 wurden 850 Frauen und Männer, überwiegend politische Gefangene, die die Vichy-Regierung an die Deutschen ausliefern wollte, in Toulouse wie Vieh in einen Zug verladen. Da die Gewissheit immer grösser wurde, dass Deutschland kapitulieren muss, irrte dieser Zug, der unter dem Namen „Geisterzug“ bekannt geworden ist, 54 Tage lang kreuz und quer durch Frankreich. Immer wieder wurden kleine Briefe aus dem Zug geworfen in der Hoffnung, dass die Finder sie an die Familien, die verzweifelt auf Nachricht warteten, weiterleiten würden. Der Dokumentarfilm folgt heute den Spuren des Geisterzuges, unter anderem anhand dieser Briefe
