Bonnie und Clyde (Bonnie and Clyde)

Die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre trifft auch die texanische Provinz im Südwesten Amerikas hart. Die junge, schöne, noch unverheiratete Bonnie Parker (Faye Duaway) lebt bei ihrer Mutter in der texanischen Provinz, arbeitet als Kellnerin in einem Diner und langweilt sich zu Tode. Als der attraktive Gangster Clyde Barrow (Warren Beatty) in ihr Leben tritt, scheint der Traum von Abenteuer, Reichtum und leidenschaftlicher Liebe plötzlich zum Greifen nah. Bonnie ist von Clydes Erzählungen über seine kriminellen Machenschaften fasziniert. Ohne zu zögern haut sie mit Clyde im geklauten Auto ab – Hauptsache weg vom Alltagstrott. Doch ihre Diebstähle und bewaffneten Banküberfälle enden bald schon in Geiselnahmen und sogar Mord. Zwar ist das kriminelle Paar nun in aller Munde – doch zu welchem Preis? Zu viel Gewalt und Blut, urteilen 1967 Kritik und Publikum. Denn Arthur Penns Adaption (US 1967) der wahren Geschichte von «Bonnie und Clyde» wagt die Abkehr vom klassischen Hollywood-Stil und wurde später mit Preisen überhäuft