Black Panthers (2/2)
Die Black Panther Party faszinierte die Medien und bereitete den amerikanischen Behörden einiges Kopfzerbrechen. FBI-Direktor J. Edgar Hoover bezeichnete die Bewegung 1969 als «grösste Bedrohung der nationalen Sicherheit». Richard Nixons Einzug ins Weisse Haus war der Startschuss für eine radikale Repressionspolitik. Mit einem komplexen Überwachungs- und Infiltrationssystem wollte Hoover die Black Panthers von innen heraus zerstören. Illegale Hausdurchsuchungen, Verhaftungen und Verfahren wegen Planung von Terroranschlägen zermürbten die mit einer terroristischen Organisation gleichgesetzte Partei. Viele Angeklagte wurden mangels Beweisen freigelassen, aber ihre Verteidigung kostete zu viel Kraft und Geld, und die Vorstände der einzelnen Gruppierungen wurden zunehmend von Spionen infiltriert. Ihre Faszination verloren die Black Panthers deshalb noch lange nicht. In einer Zeit, in der die Bewegung fast gestoppt schien, erreichten ihre Botschaften so viele Menschen wie nie, darunter auch die weisse Protestbewegung gegen den Vietnamkrieg. Doch schliesslich stellten innerparteiliche Zerwürfnisse die Zukunft der Partei infrage …
