«betrifft». Die Geiseln von Mogadischu

40 Jahre nach der Entführung der Lufthansa-Maschine «Landshut» im Oktober 1977 lebt das Drama bei den Insassen von damals fort. Als Geisel palästinensischer Terroristen fünf Tage lang eingepfercht in einer Flugzeugkabine, in der es mit jedem Tag mehr nach Angst, Schweiss und Tod roch – für die meisten der Insassen blieb dies ein Trauma für den Rest ihres Lebens. Viele fanden kaum – manche gar nicht – in ein «normales» Leben zurück. Ihre Bemühungen um therapeutische Hilfe und materielle Entschädigung gerieten zum Spiessrutenlauf. Und auch die Familien und Freunde der Geiseln waren nicht selten überfordert vom Trauma, das die Geiseln mit nach Hause brachten von einem Urlaubsflug nach Mallorca…