Back for Good

Reality-TV-Sternchen Angie (Kim Rieddle) kommt frisch aus dem Drogenentzug. Der war eigentlich nur eine PR-Aktion, mit der sie sich einen Platz im nächsten Dschungelcamp sichern wollte. Doch Angie hat sich ins Aus manövriert, ihr Freund und Manager ist genauso weg wie ihre Wohnung und keiner will sie aufnehmen. Bleibt nur, zurück zur Mutter Monika (Juliane Köhler) in ihr Heimatkaff ziehen. Natürlich vorübergehend. Bei der Mutter hat es Angies pubertierende Schwester Kiki (Leonie Wesselow) auch nicht gerade leicht: Wegen ihrer Epilepsieerkrankung besteht Monika darauf, dass sie einen Schutzhelm trägt. Der isoliert sie höchst effektiv von allen anderen Jugendlichen in ihrem Umfeld. Dabei will Kiki doch einfach nur dazugehören. Dann kommt Monika nach einem Zusammenbruch ins Krankenhaus und Angie muss Verantwortung für Kiki übernehmen. Mia Spengler hat mit «Back for Good» (DE 2016) eine ganz spezielle Tragikomödie inszeniert, in der ein chaotisches Familiengefüge plötzlich zur Chance für alle Beteiligten wird