Autopsie eines Selbstmordes

1999 erschoss sich der 49-jährige Francis Verstaen, seit zehn Jahren Arbeiter im Volkswagenwerk von Forest im Verwaltungsbezirk Brüssel, vor den Augen von zwei Dutzend seiner Kollegen. Der Dokumentarfilm recherchiert die Geschichte von Verstaen, der 1993 einen Arbeitsunfall hatte und seit damals an Schwindelanfällen, Übelkeit und Schmerzen litt. Sowohl bei Ärzten wie vor dem Arbeitsgericht blitzte er ab: Niemand wollte einen Zusammenang zwischen dem Unfall und seinem Leiden anerkennen. Der Film wird im Rahmen der Dokumentarfilmreihe „Macht und Geld“ gezeigt, welche von der Vorherrschaft der Wirtschaft in der gegenwärtigen Welt handelt