Ausstellung «Verdingkinder reden»

(medientipp) Der Film «Der Verdingbub» von Markus Imboden lockt Kinobesucher in Scharen an. Viele sind ob der Geschichte aufgewühlt und stellen sich Fragen: Wie erging es anderen Buben und Mädchen als Verdingkinder? Wie konnte das überhaupt geschehen? Oder: Weshalb handelte niemand? Antworten aus der wissenschaftlichen Forschung bietet eine Wanderausstellung zum Thema «Verdingkinder reden». Bis zum 1. April 2012 gastiert sie im Schulhaus Kern in Zürich.

Die Ausstellung gibt ehemaligen Verdingkindern eine Stimme. Aufgezeichnete Interviews, Bilder, Texte und Gegenstände helfen, diesen dunklen Teil der Schweizergeschichte zu rekonstruieren. Aufgezeigt werden zudem Auswirkungen der traumatischen Erlebnisse auf das Erwachsenenleben der Kinder. Ziel ist es aufzuklären und zu verhindern, dass diese Schicksalsschläge in Vergessenheit geraten. Dabei werden Diskussionen gefördert und auch Fragen zum Aufwachsen von Kindern ohne Eltern in heutiger Zeit gestellt.

Datum: 8. November 2011 bis 1. April 2012
Ort:
Schulhaus Kern, Kernstrasse 45, 8004 Zürich
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, 11:00 bis 18:00 Uhr
Informationen und Rahmenprogramm:
http://www.verdingkinderreden.ch

Filmtipp «Der Verdingbub»