Aufbruch ins Ungewisse
In naher Zukunft: Europa ist im Chaos versunken. Aus Deutschland ist ein totalitärer Staat geworden. Opferanwalt Jan Schneider (Fabian Busch) versucht einer Gefängnisstrafe zu entfliehen. Ein Frachter soll ihn, seine Frau Sarah (Maria Simon) und die beiden Kinder Nora (Athena Strates) und Nick (Ben Gertz) in die Südafrikanische Union, die nach einem Wirtschaftsboom politische und ökonomische Stabilität geniesst, bringen. Doch die Schlepper setzen ihre Passagiere in viel zu kleinen Booten vor der Küste Namibias aus. Auf rauer See geht der kleine Nick verloren. Unter lebensgefährlichen Umständen geht die Flucht bis nach Südafrika weiter, wo die Flüchtlinge im Lager darauf warten, zum Asylverfahren zugelassen zu werden. Der Spielfilm (DE 2018) von Kai Wessel dreht den Spiess um und zeigt, wie schrecklich so eine Flucht ist und dass ein Flüchtlingsschicksal jede und jeden ereilen kann
