Auf den Spuren von Liebe und Sex

Ist Liebe eine unnütze Erfindung der Moderne, oder gibt es sie solange wir Menschen existieren? Konnten sich unsere Vorfahren im Kampf um das tägliche Überleben so etwas wie Verliebtheit überhaupt leisten? War damals alles einzig und allein auf Sex zur Fortpflanzung beschränkt? Oder galt auch damals Liebe, so wie wir sie heute verstehen, als zentrale Säule des Menschseins? Es gilt als eine der grössten Herausforderungen für die moderne Archäologie, herauszufinden, wie die Menschen vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden gefühlt haben und was sie über Sex gedacht haben. Wer genau hinschaut, findet dennoch spannende Antworten. Der Film begleitet Archäologinnen und Archäologen, die immer neue Spuren aus der Schweizer Vergangenheit entdecken. Sie liefern ihnen direkte oder indirekte Hinweise darauf, was unsere Vorfahren unter Liebe verstanden haben und welchen Stellenwert Sexualität im Lauf der Jahrtausende hatte