Atom-Streit in Wackersdorf. Die Geschichte einer Eskalation
Der Kampf um Wackersdorf von 1985 bis 1989 ist bis heute eine der heftigsten Auseinandersetzungen zwischen dem Staat und der Anti-Atomkraft-Bewegung. In der Dokumentation rekonstruiert Filmautor Klaus Uhrig 30 Jahre nach dem «Blutigen Herbst» von 1987 die dramatische und teilweise äusserst gewalttätige Zuspitzung rund um die Wiederaufbereitungsanlage. Der Film skizziert die politisch-gesellschaftliche Gemengelage, auf der aufbauend es überhaupt zu einer solchen Radikalisierung kommen konnte. Es werden Verbindungen zu den Widerstandsbewegungen in Gorleben und an der Frankfurter Startbahn West aufgezeigt – und zur Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, die der Anti-Atomkraft-Bewegung viel Zulauf verschaffte
