ARTE Reportage. Tschad: Leben nach Boko Haram – Indien: Im Namen der heiligen Kuh
Tschad – Leben nach Boko Haram: Sie töteten im Namen ihrer islamistischen Sekte – nun sind sie zurück und wollen weiterleben, als wäre nichts geschehen. Seit 2015 litten die Menschen im Tschad immer wieder unter den bewaffneten Angriffen und Selbstmordattentaten der islamistischen Terrorsekte Boko Haram. Über 2’000 von ihnen sollen inzwischen in die Region um den Tschad-See zurückgekommen sein, um ihr altes Leben wieder aufzunehmen. Indien – Im Namen der heiligen Kuh: Kühe schlachten ist Mord für Hindus. Schon ein Gerücht von angeblicher Gewalt gegen Kühe bringt die Seelen der Gläubigen in Aufruhr. In nur 7 von 29 Bundesstaaten Indiens ist das Schlachten von Rindern erlaubt – und trotzdem ist Indien gerade zum weltgrössten Exporteur von Rindfleisch aufgestiegen. Die Mehrheit der Schlachthöfe im Land ist in den Händen der muslimischen Minderheit – diese 15 Prozent der Bevölkerung zu verprellen wäre nicht klug im Blick auf die 2019 anstehenden Wahlen
