Am Ende der Welt: Eine Insel in Patagonien
Ein Schiff fährt auf dem Ozean – bei hohem Seegang und strömendem Regen. Bei den Männern und Frauen an Bord handelt es sich um ein Forscherteam des Vereins «Centre Terre». Das Expeditionsziel ist ein kleiner, unbewohnter Felsarchipel in Patagonien im äussersten Süden Chiles: die Isla Madre de Dios (Mutter-Gottes-Insel). Sie wird ständig von sintflutartigem Regen überschwemmt und von den starken Winden dieser Breitengrade, den «Roaring Forties», gepeitscht. Aber so unwirtlich der Ort, so herrlich die Natur! Hier gibt es in der Tat weltweit einzigartige Landschaften: 300 Millionen Jahre alte «Marmorgletscher» von gigantischer Grösse, ein üppig wuchernder Wald, der einem Science-Fiction-Film entsprungen sein könnte, Grotten so gross wie Kathedralen, Unterwasserhöhlen, die unbekannte Arten beherbergen, und vieles mehr. Zwei Monate lang werden rund 40 Höhlenforscher, Geologen, Botaniker und Archäologen – ganz auf sich selbst gestellt – die Isla Madre de Dios bis in den letzten Winkel erkunden
