Alles ausser gewöhnlich: Sehr grosse und sehr kleine Menschen
Eine extreme Körpergrösse ist öfters mit physischen Problemen und psychischem Stress verbunden. Eine Wachstumsstörung kann auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen und sollte untersucht werden. Auch wenn die Körpergrösse meist genetisch bedingt ist: Zu 20 Prozent hängt sie von Umwelteinflüssen wie Ernährung und Lebensstandard ab, sagt Umwelthistoriker Kaspar Staub. Bei einer Stoffwechselerkrankung können Hormone das Wachstum anregen oder bremsen. Kleine Jungen fühlen sich oft nicht ernst genommen. Mädchen macht es eher zu schaffen, wenn sie viel grösser sind als alle. Kleinwüchsige erleben viele Unannehmlichkeiten, die ihnen den Alltag erschweren: Kleidung ist zu gross, Tische, Stühle und Regale zu hoch. Viele Dinge im Alltag sind unerreichbar. So entscheiden sich manche Betroffene für eine schmerzhafte Operation zur Beinverlängerung. Auch Wachstumsbremsen können gefährlich sein …
