Aida – von den Salzburger Festspielen

«Aida» ist Giuseppe Verdis drittletzte Oper. Ihre erfolgreiche Uraufführung erlebte «Aida» 1871 am damals neuen Opernhaus in Kairo. Verdi hatte sich während der Komposition an ägyptischen, religiösen Traditionen und an antiken Musikinstrumenten orientiert, was sich unter anderem im berühmten «Triumphmarsch» niederschlug. Doch er verfolgte damit weniger die Darstellung ägyptischer Historie, sondern verpackte in ihr seine Kritik an einer menschenverachtenden Gesellschaft. Erstmals inszeniert die iranische Filmemacherin Shirin Neshat Verdis opulente Oper, Riccardo Muti steht am Dirigentenpult und Anna Netrebko gibt die Aida