Abhängig. Drogen kann man nicht erschiessen
Der Drogenkrieg ist einer der längsten Kriege der Geschichte: Er begann 1971, als der damalige US-Präsident Richard Nixon erklärte: «Staatsfeind Nummer Eins ist der Drogenmissbrauch.» Es ist ein weltweiter Krieg gegen die Drogen. Vor allem in Lateinamerika, obwohl die Drogen hauptsächlich in den USA und in Europa konsumiert werden. Doch dieser Krieg ist gescheitert: Drogen sind erhältlich wie eh und je, billiger als je zuvor. In den Transit-Ländern des Drogenschmuggels und auf den grossen Märkten in den USA und Brasilien gibt es die meisten Tötungsdelikte. Der engagierte Dokumentarfilm (2016) von Peter Puhlmann versucht, Wege aus dem Drogenkrieg aufzuzeigen. Er wurde in zehn Ländern gedreht: in Grossbritannien, Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland, Schweiz, USA, Kolumbien, Bolivien und Mexiko
