Weisser, weisser Tag (Hvítur, hvítur dagur)
Island, ein Auto kommt inmitten einer nebelweissen Landschaft von der Strasse ab. Danach richtet sich der Blick auf ein heruntergekommenes Gehöft inmitten karger Landschaft. Der ehemalige Polizist Ingimundur (Ingvar Sigurðsson) hat begonnen das Haus, das auf dem Land seines Vaters steht, zu restaurieren. Immer an seiner Seite ist seine kleine Enkelin Salka (Ída Mekkín Hlynsdóttir), für die er auch ein Zimmer herrichten will. Ingimundur ist in Therapie, seit seine Frau bei einem Verkehrsunfall im dichten Nebel ums Leben kam. Auch um seine Trauer zu überwinden, hat er mit den Restaurationen begonnen.
Dann erhält er an einem Familienfest eine Schachtel mit persönlichen Utensilien der Verstorbenen. Beim Betrachten der Fotos und Filme kommt ihm ein Verdacht, der ihn völlig aus der Bahn wirft: Hatte seine Frau eine Affäre? Die Landschaft und das Wetter, das die Insel im Nordatlantik prägt, ist auch im Verlauf des Films von grosser Bedeutung und widerspiegelt die innere Getriebenheit und Zerrissenheit des Protagonisten
