Neruda
Chile, 1946: Zwischen dem demokratisch gewählten Präsidenten Gabriel González Videla (Alfredo Castro) und dem kommunistischen Abgeordneten Pablo Neruda (Luis Gnecco) kommt es zum Zerwürfnis. Neruda, zu dem Zeitpunkt bereits populärer Dichter, bezichtigt die Regierung des Präsidenten des Verrats und verliert daraufhin sofort sein Mandat. Der Verhaftung entzieht er sich, indem er untertaucht. Videla beauftragt den Polizisten Oscar Peluchonneau (Gael García Bernal), Neruda zu schnappen. Der heftet sich nur allzu gern an Nerudas Fersen – getrieben vom Gedanken, als derjenige in die Geschichte einzugehen, der Neruda hinter Gittern gebracht hat. Um seine Verfolger zu narren, begibt sich der Dichter mit seiner Frau auf der Flucht ins Ausland – wie es scheint. Der Meereshintergrund und das Schiff, auf dem er sich fotografieren lässt, erweisen sich als gemalte Kulisse. Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Neruda und Peluchonneau … Pablo Larraíns halb fiktives Biopic (ARG/CHL/ES 2016) über den grössten Dichter Chiles ist beeindruckend!
Filmtipp Februar 2017:
