38. Solothurner Filmtage
(medientipp) Nächste Woche finden vom 20. bis 26. Januar die 38. Solothurner Filmtage statt. Mit einer Ansprache von Moritz Leuenberger werden sie am Montagabend erstmals durch einen Bundesrat eröffnet. Neben einer dem Kameramann Pio Corradi gewidmeten Retrospektive und einer Hommage an die verstorbenen Regisseure Hans Stürm und Martial Wannaz sowie einem Sonderprogramm aus Belgien, steht mit 141 ausgewählten Produktionen aus dem vergangenen Jahr die Werkschau über das vielfältige, professionelle Filmschaffen in der Schweiz im Mittelpunkt.
Unter den herausragenden Premieren im Hauptprogramm sind die Dokumentarfilme „Das Alphorn“ von Stefan Schwietert und „Die Wägsten und Besten des Landes“ von Matthias von Gunten sowie der Filmessay „Flaschen und Götter“ von Felix Tissi zu erwähnen. Mit „Mutanten“ von Katalin Gödrös und „Das letzte Versteck“ von Pierre Koralnik stehen zwei Spielfilme auf dem Programm, die in Solothurn ihre Schweizer Kinopremiere erleben werden.
Als besonderer Höhepunkt wird am Mittwoch bereits zum sechsten Mal der „Schweizer Filmpreis“ für den besten Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilm sowie für die beste Schauspielerin und den besten Schauspieler überreicht. Nominiert als bester Spielfilm ist unter anderen auch der von der Filmkommission der Hilfswerke finanziell unterstützte Film „Oltre il confine“ von Rolando Colla, der von einem bosnischen Flüchtlingsschicksal erzählt.
Hans Hodel, Filmbeauftragter Reformierte Medien
Das detaillierte Programm der 38. Solothurner Filmtage befindet sich unter
http://www.solothurnerfilmtage.ch
Daten: 20. bis 26. Januar 2003
Information: Solothurner Filmtage, Untere Steingrubenstrasse 19, Postfach 1564, 4502 Solothurn, Telefon: ++41 (0)32 625 80 80, Fax: ++41 (0)32 623 64 10, E-Mail: info@solothurnerfilmtage.ch, Internet: http://www.solothurnerfilmtage.ch
