21 Nächte mit Pattie (Vingt et une nuits avec Pattie)
Caroline (Isabelle Carré) kannte ihre Mutter kaum, sie weiss so gut wie nichts über ihr Leben. Als sie über ihren Tod informiert wird, reist sie in das abgelegene Dorf in Südfrankreich, wo sie zuletzt gelebt hat. Hier taucht sie in das Universum ihrer Mutter ein – ein buntes, ausgelassenes und vor allem freizügiges. Besonders Pattie (Karin Viard) lebt ein ausgesprochen freies Leben. Der Leichnam der Mutter, aufgebahrt in einem provisorisch gekühlten Zimmer, verschwindet von einem Tag auf den anderen. Caroline, zunächst ausser sich über das Verschwinden des Leichnams, ist von der Gelassenheit der anderen schockiert. Auch Jean (André Dussollier), ein ehemaliger Freund ihrer Mutter, versucht die anderen von der Dringlichkeit zu überzeugen, den Leichnam wiederzufinden. Immer mehr begreift sie den freien Lebensstil von Pattie und ihrer Mutter und findet einen leidenschaftlicheren Zugang zum Leben. Jean-Marie Larrieu und Arnaud Larrieu haben mit «21 Tage …» (FR 2014) eine düster-lustvolle Komödie über unterschiedliche Lebensentwürfe realisiert
