14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs: Der Aufbruch (1/4)

Als am 28. Juni 1914 in Sarajewo der österreichische Thronfolger ermordet wird, ist Europa ein von Spannungen gezeichneter Kontinent. Scheinbar unaufhaltsam treibt alles auf einen Krieg zu. Die Männer empfinden es als ihre Pflicht, für das Vaterland zu kämpfen. Diese Sicht eint alle und wird als ein neues, überragendes Gemeinschaftsgefühl empfunden. Aber viele haben auch einfach Angst und sorgen sich um die Zukunft. Propagandameldungen über den raschen Vormarsch der Truppen und die ersten militärischen Erfolge befördern die Hoffnung auf einen schnellen Sieg – in vielen Ländern. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Nach nur drei Monaten sind bereits Hunderttausende Soldaten gefallen. Zum ersten Mal erzählt eine Doku-Fiction den Krieg aus einer multinationalen Perspektive. In den Filmen kommen Menschen vieler Völker und Nationen zu Wort – mit teils ähnlichen, aber auch ganz unterschiedlichen Kriegserfahrungen