Aviyas Sommer (Hakayitz Shel Aviya)
Spielfilm (Israel 1988), Regie: Eli Cohen. Der auf autobiografischen Erlebnissen der Hauptdarstellerin Gila Almagor beruhende Film erzählt von den anhaltenden Traumata der Holocaustopfer im gerade entstandenen Staat Israel. Im Sommer 1951 besucht die zehnjährige Aviya in den Ferien ihre Mutter Henya in einem Dorf bei Tel Aviv. Heyna, einst eine aktive Partisanin, hat im Zweiten Weltkrieg in einem polnischen Konzentrationslager den Holocaust überlebt und emigrierte anschliessend nach Israel. Gerade aus einer psychiatrischen Anstalt entlassen, kann sie ihr erlittenes Trauma immer noch nicht bewältigen. Auch Aviya leidet unter der schrecklichen Vergangenheit: Sie sucht immer noch nach ihrem Vater, der den Naziterror nicht überlebt hat. Beide stossen in dem kleinen Dorf auf das Unverständnis der Einheimischen und bleiben dort Aussenseiter
