Lost Highway
Spiefilm (USA 1996), Regie: David Lynch. Ein Mann wird wegen Mordes an seiner Frau verurteilt. Hinter Gittern schlüpft er in die Haut eines anderen. Der wird freigelassen, kehrt in sein Umfeld zurück und lebt mit den Ängsten des Verurteilten. Dies vereinfachend der Plot des nicht leicht zugänglichen Films, in dem David Lynch frühere Motive – etwa das Streben nach Katharsis – aufnimmt. Formal perfekt, schauspielerisch beachtlich, ein vielschichtiger filmischer Blick in Abgründe und eine Art lynchsche Analyse der Befindlichkeit in der Postmoderne
