Asphaltrennen (Two-Lane Blacktop)

Singer-Songwriter James Taylor und Beach-Boys-Drummer Dennis Wilson spielen zwei namenlose Männer, die mit ihrem Dragster quer durch die USA touren. Die Story von «Asphaltrennen» (US 1971) besteht sodann darin, dass sich Driver (Taylor) und Mechanic (Wilson) mit GTO (Warren Oates) zwischen zwei Zapfsäulen spontan auf ein Cross-Country-Rennen verständigen: 2’000 Meilen von New Mexico nach Washington D.C. Ankommen werden sie dort nie, sondern sie verlieren sich ständig in kleinen Rennscharmützeln, Werkstattbesuchen oder Diner-Pausen. Zwischen den Männern bewegt sich dabei The Girl (Laurie Bird), eine Tramperin, die sich irgendwann mal auf die Rückbank des Wagens der beiden jungen Männer setzt und mitfährt, oder auf dem Beifahrersitz von GTOs Pontiac Platz nimmt, um Musik zu hören. Es erstaunt kaum, dass Monte Hellmans «Asphaltrennen» kein Erfolg an der Kinokasse beschieden war. Zu kompromisslos düster ist die Vision von Amerika, die als Gegenentwurf zu dem drei Jahre zuvor entstandenen «Easy Rider» gelesen werden kann