Perspektiven. Die Himmelsscheibe von Nebra – Zeichen für eine frühe Globalisierung?
3800 Jahre ist sie alt, die Himmelsscheibe von Nebra. Sie zeigt, wie der Lauf der Sonne mit dem des Mondes in Einklang gebracht werden kann. Und sie gibt Einblick in das Weltbild von Menschen, deren Gedanken uns, aus Mangel schriftlicher Quellen, fremd sind. In ihrem neuesten Buch untersuchen Archäologe Harald Meller und Historiker Kai Michel, wie die grossen bronzezeitlichen Funde von Stonehenge, Ägypten, Kreta und Babylon in Verbindung standen. Sie argumentieren, dass die Welt damals «globalisierter» war als gedacht. Laut der Autoren könnten Reisende das Wissen für die Himmelsscheibe aus dem Nahen Osten nach Europa gebracht haben
