Göring, Brueghel und die Shoah
Er sammelte Titel, Macht und Kunst: Der NS-Funktionär Hermann Göring nahm mehr als 1’376 Werke in seinen Besitz, darunter Bilder von Rubens, Brueghel und Matisse. Im Archiv des französischen Aussenministeriums war der sogenannte Göring-Katalog unter Akten und Archivalien vergraben und wurde vor gut zehn Jahren wieder aufgefunden. Professor Jean-Marc Dreyfus publizierte diesen Katalog der Beutekunstsammlung im Jahr 2015. Es ist das komplette Verzeichnis der Gemälde, die Hermann Göring in seiner Villa Carinhall in der Nähe von Berlin aufbewahrte. Rose Valland, Konservatorin im Musée du Jeu de Paume, setzte sich neben den Monument Men unermüdlich für diese Recherchearbeiten ein. Der Dokumentarfilm erzählt anhand des Inventars der geraubten Kunstwerke die Geschichte des Aufbaus der Sammlung sowie die nach dem Krieg eingeleitete Suche nach den Eigentümern
