Der ehrwürdige W

Im Westen kaum bekannt, in Myanmar ein angesehener Mann: Ashin Wirathu, der «ehrwürdige W.», ist in seiner Heimat ein höchst einflussreicher buddhistischer Mönch. Wer seine Bekanntschaft macht, erlebt Alltagsrassismus hautnah und kann beobachten, wie Islamophobie und Hassreden in Gewalt und Zerstörung münden. Dabei gehören 90 Prozent der Bevölkerung Myanmars dem Buddhismus an – einer Religion, die auf einer friedlichen, toleranten und gewaltfreien Weltanschauung fusst. In seinem Dokumentarfilm wirft der Schweizer Filmemacher Barbet Schroeder einen Blick auf die erschreckende Persönlichkeit des radikalen Mönchs und beleuchtet, inwiefern dieser einer der Haupturheber der Verfolgung der Rohingya ist. «Der ehrwürdige W.» ist der letzte Teil einer «Trilogie des Bösen»