Passage2. Lebensgeschichten – Die Vielfalt auto/biografischen Erzählens II

1943 wurde die deutsche Jüdin Lilli Jahn in ein Arbeitserziehungslager verschleppt. Im Juni 1944 wurde sie in Auschwitz umgebracht. Wie durch ein Wunder ist der Briefwechsel zwischen Lilli Jahn und ihren Kindern erhalten und kürzlich publiziert worden. Die traumatische Erinnerung an den nationalsozialistischen Terror wurde von betroffenen Nachkommen und auch in Familien oft verschwiegen. Immer mehr Menschen haben aber in letzter Zeit auch öffentlich über ihre Vergangenheit zu sprechen begonnen