Katholische Welt. Jugendarbeit in Zeiten von Corona

«Wir planen alle Zeltlager erstmal so, dass sie stattfinden könnten – trotz Corona», erklärt Jakob Unger von der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), Unterhaching. Absagen könne man immer. Planen sei aber wichtig für den Zusammenhalt in der Krise, sagt der 23-Jährige Student. Für ihn und seine Pfadfinder-Freundinnen und -Freunde war der Lockdown zu Beginn der Pandemie ein Schock: «Jugendliche mussten erst lernen, auf persönliche Kontakte zu verzichten», erklärt Andreas Sang, Geistlicher Begleiter der DPSG in der Erzdiözese München-Freising. Mittlerweile haben sie neue Wege des Miteinanders gefunden, wie etwa das digitale Bezirkszeltlager an Pfingsten 2020. Wie beeinflusst Corona die ehrenamtliche Jugendarbeit in der Kirche? Was wird langfristig übrig bleiben von den neuen Ideen und den digitalen Projekten? Wie hat die Pandemie die Jugend-Spiritualität verändert? Mit diesen Fragen hat sich Astrid Uhr beschäftigt