Geschehen, neu gesehen. «Wahre Geschichte»
Am 24. März 1947 wurde Earl Mountbatten of Burma zum Vizekönig von Indien ernannt. Die fünfmonatigen Gespräche zwischen den beteiligten Mächten endeten mit einer willkürlichen Aufteilung des Gebiets zwischen Pakistan und Indien. Die Folgen waren verheerend. Bald darauf kam es zu Unruhen in Malaysia und Kenia, die ebenfalls mit enormer Brutalität unterdrückt wurden. 1956 zwangen die beiden neuen Weltmächte USA und Sowjetunion Grossbritannien, den Sueskanal aufzugeben. Der neue Premierminister Harold Macmillan war bereit, auf koloniale Gebiete zu verzichten, wenn im Gegenzug das nationale Prestige wiederhergestellt würde. Die Armee zeigte sich damit überhaupt nicht einverstanden. Die britische Krone, der es nicht gelang, ihre Untertanen auf Linie zu bringen, musste die Hilfe des Commonwealth annehmen. So konnte ein Abkommen erzielt werden, das zur Gründung von Simbabwe führte. Nach dem Verlust der letzten afrikanischen Kolonie war das britische Weltreich am Ende – daran konnte auch Margaret Thatchers finales imperialistisches Aufbäumen auf den Falklandinseln nichts ändern
