Arlington Road

Michael Faraday (Jeff Bridges) ist Professor für Geschichte an der George Washington University. Dort lehrt er über Terrorismus, ein Thema, von dem er seit dem Tod seiner Frau besessen ist. Sie war FBI-Agentin und ist bei einer missglückten Razzia ums Leben gekommen. Auf dem Heimweg entdeckt er ein blutverschmiertes Kind auf der Strasse. Michael fährt das Kind ins Krankenhaus und rettet ihm so das Leben. Dort trifft er zum ersten Mal auf die Eltern des Jungen, seine Nachbarn. Zwischen den beiden Familien entsteht Freundschaft. Ein paar Ungereimtheiten und eine Lüge machen Michael jedoch misstrauisch. Er kommt zu dem Schluss, dass es sich bei seinem Nachbarn Oliver (Tim Robbins) um einen rechtsextremen Terroristen handeln könnte, der einen nächsten Anschlag plant. Seine Freunde hegen Zweifel an Michaels Vermutungen. Aber Michael gibt nicht auf. Mark Pellingtons Thriller (US 1999) nimmt sich auf brillante Weise den Themen Paranoia, Verschwörungstherorien und Unsicherheit an und lässt dabei stets Ambiguität zu