Jimmy Carter. Der Rock n‘ Roll-Präsident
Der Dokumentarfilm zeigt, wie ein weitgehend unbekannter Kandidat aus Georgia 1976 zum 39. US-Präsidenten gewählt wurde – und welch entscheidende Rolle dabei die populäre Musik jener Tage spielte. Die enge Freundschaft mit zahlreichen berühmten US-amerikanischen Musikstars gab dem Kandidaten Jimmy Carter ungeahnten Auftrieb bei seinem Wahlkampf und führte ihn schliesslich ins Weisse Haus. Carter konnte Wähler im ganzen Land erreichen – jenseits von ethnischen, politischen und religiösen Schranken. Während seiner vierjährigen Präsidentschaft hielten seine engen Beziehungen mit Willie Nelson, Rosanne Cash, Bob Dylan, Paul Simon, Gregg Allman und zahllosen anderen Stars der Pop-, Jazz-, Country- und Gospelmusik an. Oft war der Garten des Weissen Hauses ein Campus für Open-Air-Festivals. Im Jahr 1980 verlor Carter die Wahl gegen Ronald Reagan und gründete danach mit seiner Frau das Carter Center, eine gemeinnützige Stiftung für internationale Entwicklungsarbeit. 2002 erhielt er für seine Friedensbemühungen (Camp David) und sein Engagement in der Entwicklungspolitik den Friedensnobelpreis
