Fenster zum Sonntag. Heinz Julen – Zermatter Visionär
Zusammen mit drei Schwestern wächst Heinz Julen im Bergdorf Findeln oberhalb von Zermatt auf. Behütet, aufgehoben und bestärkt durch die liebevolle Art seiner Eltern, lebt sich Heinz in der Walliser Bergwelt aus. Die Mitarbeit im Restaurant der Eltern ist selbstverständlich. Dabei lassen sie ihm Freiheiten, die den jungen Heinz beflügeln. Er fährt Traktor, schraubt Kühlschränke auseinander und entdeckt die Malerei. Er merkt, dass er seine Zeichnungen des Matterhorns an die Gäste im Restaurant verkaufen kann. Das ist der Startschuss zu einem Leben in der Kunst- und Architekturszene, zu einem Leben als «Selfmademan». Ein Kunst-Studium ist nur von kurzer Dauer. Immer wieder zieht es Heinz zurück in die Zermatter Bergwelt. Hier ist er verwurzelt, hier arbeitet er am besten. Er macht Kunst, die begeistert oder Fragen hinterlässt, baut Häuser und Hotels für Promis, aber bleibt bodenständig
