Tieftauchen – Abenteuer am Limit
In den 1960er Jahren revolutioniert der Schweizer Hannes Keller den Tauchsport: Er bezwingt den Tiefenrausch und taucht als erster Mensch 300 Meter tief. 1962 experimentiert der amerikanische Erfinder Edwin A. Link an der französischen Mittelmeerküste mit einer Tauchkammer. In ihr verbringt der belgische Taucher Robert Sténuit 24 Stunden in einer Tiefe von knapp über 60 Metern. Wenige Wochen später realisiert der französische Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau bei Marseille seine utopische Idee von einem Haus unter Wasser, dem er den Namen «Diogène» gibt. Im Juli 2019 liessen sich vier französische Aquanauten auf ein gewagtes Experiment ein: Während eines 28-tägigen Aufenthaltes in über 100 Meter Tiefe verliessen sie ihre Druckkabine mit unabhängigen Atemgeräten, um so erstmals frei und ungebunden die Hundertmeterzone des Mittelmeeres zu erkunden. Das abenteuerliche Unterfangen gilt als Meilenstein. Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Tauchens in immer grössere Tiefen ab den 1950er Jahren bis heute und ist einem jahrtausendealten Menschheitstraum auf der Spur
