plan b: Wissen, was man kauft
Auch Unternehmen haben oft keine Ahnung von der Herkunft der Rohstoffe und von Missständen in ihren Lieferketten. Keiner fragt, solange der Gewinn stimmt. Doch es gibt einen Wandel. Einige Pioniere kämpfen für mehr Transparenz und Verantwortung. Antoni Hauptmann hat sich mehr Transparenz bei Lebensmitteln zur Aufgabe gemacht. Dazu nutzt er die «Blockchain»-Technologie, die eine fälschungssichere Rückverfolgung ermöglicht. Deshalb begibt er sich auf die Reise zum Ursprung einer Fischfrikadelle – ein Pilotprojekt für einen grossen Tiefkühl-Lebensmittelhersteller. Auf einem Fischtrawler will Hauptmann von Anfang an protokollieren, wo und wie der Fisch gefangen und weiterverarbeitet wird – und so kontrollierbar machen, dass alles mit rechten Dingen zuging. Denn 33 Prozent aller Fischbestände sind überfischt und weitere 60 Prozent bereits erschöpft. Hauptmanns Wunsch: ein wirklich nachhaltiger Fischfang – durch Transparenz. So bekommt der Verbraucher den Durchblick – und weiss genau, was er kauft
