Schräge Vögel (Drôles d’oiseaux)

Mavie (Lolita Chammah) ist 27 Jahre alt und gänzlich vom Leben überfordert. Soeben aus der französischen Provinz in die Hauptstadt gezogen, träumt sie von einer Zukunft als Schriftstellerin – doch plagen sie allerlei Bedenken. Zweifelnd streift sie durch die Gegend, stets auf der Suche nach einem Pfad, der ihr die Richtung weisen könnte. Der 76-jährige Misanthrop Georges (Jean Sorel) hat eine ganz besondere Art, wie er mit dem Leben umgeht. Er betreibt in Paris einen Buchladen – oder versteckt er sich in Wirklichkeit nur darin, weil seine Vergangenheit ihn dazu zwingt? Es sind schon zwei schräge Vögel, die da ganz unerwartet aufeinandertreffen und sich unter normalen Umständen wahrscheinlich nie begegnet wären. Und doch entsteht ein Zauber zwischen ihnen, und es soll sich alles ändern. Bis Georges von seinem dunklen Geheimnis einholt wird – und Mavie von etwas ganz anderem … Regisseurin Elise Girard gelingt ein träumerischer Film (FR 2016) voll überraschender Absurditäten