Zwei glorreiche Halunken (Il buono, il brutto, il cattivo)

Im Südwesten der USA, zur Zeit des Bürgerkriegs. Der mexikanische Bandit Tuco (Eli Wallach), auf dessen Kopf eine saftige Prämie ausgesetzt ist, hat mit seinem Partner Joe (Clint Eastwood) eine raffinierte Masche ausgeklügelt: Joe «fängt» Tuco, kassiert das Kopfgeld, befreit Tuco im letzten Augenblick mit einem Schuss durch den Galgenstrick und teilt mit ihm die Beute. Als Joe einmal danebenschiesst, was Tuco um ein Haar den Hals kostet, zerstreiten sich die beiden. Ihre Wege kreuzen sich wieder auf der Suche nach einem Goldschatz von 200’000 Dollar, der auf einem Friedhof vergraben sein soll. Die zwei sind aufeinander angewiesen, werfen sich aber dennoch ständig gegenseitig Knüppel zwischen die Beine. Doch dann tritt ein lachender Dritter auf den Plan, der für den Goldschatz über Leichen geht. Sergio Leone entwirft mit diesem Western (IT 1966) abermals einen Wilden Westen, der von Pragmatismus und Zynismus beherrscht wird