Die Dinge des Lebens (Les choses de la vie)
Ein Autoreifen liegt im Gebüsch, Menschen rufen aufgeregt durcheinander, Trillerpfeifen erklingen. Der schwerverletzte Fahrer des Unfallwagens lebt – noch. In Rückblenden wird sein Leben erzählt: Der Pariser Architekt Pierre Bérard (Michel Piccoli) lebt mit der jungen Hélène (Romy Schneider) zusammen. Von seiner Frau Catherine (Léa Massari) und seinem Sohn Bertrand (Gérard Lartigau) hat er sich getrennt; doch verbindet sie noch ein freundschaftliches Verhältnis. Statt mit Hélène möchte Pierre mit seiner Ex-Frau und seinem Sohn einen Urlaub auf der Île de Ré geniessen. Zwischen Hélène und Pierre kriselt es seit längerem. Schliesslich besinnt er sich und möchte Hélène treffen, um ihr einen Heiratsantrag zu machen. Auf der Fahrt zu einem Geschäftstermin hat Pierre einen Unfall. Schwer verletzt wird er in ein Krankenhaus gebracht. Dort befinden sich bereits Catherine und Bertrand, Hélène trifft wenig später ein. Pierre stirbt schliesslich. Claude Sautets Drama (FR/IT/CH 1969) machte Schneider und Piccoli zum Traumpaar des französischen Films
