Babai – Mein Vater
Der zehnjährige Nori (Val Maloku) und sein Vater Gezim (Astrit Kabashi) verkaufen zusammen Zigaretten auf den Strassen des Vorkriegskosovo der 90er. Auf Noris Mutter möchte Gezim nicht angesprochen werden. Der Vergangenheit zu entfliehen, gehört zur Stärke des Vaters. Nun will er dem Kosovo entfliehen, ohne Nori. Doch der Sohn stellt sich quer und versucht mit allen Mitteln, ihn davon abzuhalten. Es kommt zu einem Unfall. Der entsetzte Vater bringt seinen Sohn ins Krankenhaus. Als Nori entlassen wird, ist sein Vater heimlich gegangen. Voller Wut und Entschlossenheit folgt er ihm auf diese gefährliche Reise und findet tatsächlich seinen Vater in Deutschland wieder. Mit kindlicher Konsequenz konfrontiert er ihn mit seiner Tat, die er ihm nicht verzeihen kann. Visar Morina hat ein todtrauriges Roadmovie (RKS/DE 2015) über eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung gedreht, das nachhaltig berührt
