Hörspiel. «Moi non plus» von Simon Froehling
Die 15-jährige Amélie ist mit der Mutter in die Ferien gefahren. Die Eltern sind seit Kurzem getrennt. Am Strand begegnet sie Nathan, er ist mit seinem Vater da. Die beiden Teenager beginnen zu flirten. Auch ihre Eltern kommen einander näher. Während sich die beiden Jugendlichen noch zaghaft umkreisen, beginnen Barbara und Peter eine stürmische Affäre. Sie verheimlichen ihre Liaison zunächst vor den Kindern. Erst am Tag der Abreise, auf dem Flughafen, wird den vieren schlagartig klar, in was für ein heikles Beziehungsnetz sie geraten sind. Kommt hinzu, dass die Erwachsenen bereits konkret das Zusammenleben als Patchwork-Familie verabredet haben, wenn auch vorerst nur zur Probe. Zwar protestieren die Kinder vehement. Sie wollen sich keine Beziehungsform vorschreiben lassen und schon gar nicht als Quasi-Stiefgeschwister. Doch es bleibt dabei: Vater und Sohn aus Deutschland ziehen in den Osterferien zum Probewohnen bei Mutter und Tochter in Zürich ein – mit unerwarteten Folgen
