Theo.Logik. #Soulfood: Wie Corona unser Essverhalten ändert
Im Schnitt zwei Kilo mehr auf den Hüften: So viel haben Italiener angeblich während des Lockdowns zugenommen. Vor allem mit sogenanntem «Comfort Food». Dass leckeres Essen in Krisenzeiten gut tut, war auch in den Sozialen Netzwerken zu beobachten. Während des Lockdowns posteten viele Fotos ihrer Mahlzeiten: #Soulfood. Wenigstens auf dem Teller Seelen-Futter, schliesslich waren die Lieblingsrestaurants geschlossen und ein Kantinenbesuch kam in der Homeoffice-Mittagspause nicht in Frage. Gezwungenermassen kaufen viele Menschen seit Ausbruch der Corona-Krise viel mehr ein und kochen auch selber. Und greifen dabei augenscheinlich öfter nach Bio- oder regional erzeugter Ware. Weil die Produkte aus dem Ausland zeitweise nicht geliefert werden konnten? Oder hat Corona unseren Umgang mit Lebensmitteln verändert? Unser Bewusstsein dafür, dass auch wir als Konsumenten es in der Hand haben, wie Tiere gehalten werden? Werden Essen und Ernährungsphilosophien zur Ersatzreligion?
