Die Brücke
Im April 1945 geht der Zweite Weltkrieg in die letzte Phase. Während die Alliierten vorrücken, zieht das NS-Regime sein letztes Aufgebot zum «Volkssturm» ein – darunter sieben Gymnasiasten. Sie sollen eine Brücke in ihrer Heimatstadt bewachen. Ein gutmütiger Unteroffizier, der für ihr Überleben sorgen soll, wird bei einem Erkundungsgang als vermeintlicher Deserteur erschossen. Die unausgebildeten Rekruten sind nun ganz auf sich gestellt. Als Sigi (Günther Hoffmann), der Jüngste der Gruppe, bei einem Tieffliegerangriff stirbt, eröffnen seine Kameraden blindlings das Feuer auf heranrollende US-Panzer. Nur Hans (Folker Bohnet) und Albert (Fritz Wepper) überleben das blutige Scharmützel. Hilflos wenden sie schliesslich ihre Waffen gegen ein deutsches Kommando, das die Brücke sprengen soll. Auch über 50 Jahre nach seiner Erstaufführung hat der beispielhafte Antikriegsfilm (BRD 1959) von Bernhard Wicki nichts von seiner Wirkung verloren
